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Monat: März 2024

Masters of the Air (Mini-Serie) – Sie waren Helden. Aber passt das in die heutige Zeit?

Masters of the Air (Mini-Serie) – Sie waren Helden. Aber passt das in die heutige Zeit?

7p8mr28. März 2024

⭐⭐⭐⭐ (Apple TV+)

Passt eine Serie über den Zweiten Weltkrieg, die die alliierten Soldaten heroisiert, noch in die heutige Zeit? Eher nicht. Und doch ist «Masters of the Air» nicht so aus der Zeit gefallen, wie man auf den ersten Blick meinen könnte.

Sicher – dahinter steckt Steven Spielberg als Produzent. Da weiss man, was einen erwartet, weil er mit «Saving Private Ryan», «Band of Brothers» und «The Pacific» eine ganze Reihe von Produktionen zu heldenhaften Soldaten im Zweiten Weltkrieg produziert hat.

«Masters of the Air» reiht sich hier reibungslos ein. Es ist dieselbe Mischung von brutalem Realismus, wie Kampf, Leiden und Tod geschildert werden, und der bewundernden Inszenierung für den Heldenmut und die Opferbereitschaft von jungen Soldaten.

Zwar erreicht diese Geschichte über ein US-amerikanisches Bombergeschwader, das von England aus Nazi-Deutschland angreift, nicht die emotionale Intensität wie die Vorläufer. Aber die historisch sehr akkurat geschilderten Erlebnisse der Fliegercrews nehmen einen durchaus mit.

«Man darf diese Generation nicht vergessen», heisst es einmal in der zur Serie gehörigen Dokumentation. Und wenn man da diesen Männern zugehört hat, lässt man das gelten. Von daher hat «Masters of the Air» seine Berechtigung, auch wenn der Unterton kritischer, nachdenklicher sein dürfte.

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Black Cake (Staffel 1) – Faszinierende Vergangenheit, banale Gegenwart

Black Cake (Staffel 1) – Faszinierende Vergangenheit, banale Gegenwart

7p8mr21. März 2024

⭐⭐⭐ (Disney+)

Jamaika Ende der 1960er-Jahre. Hier wächst Covey auf. Eine junge Frau mit Träumen und Ambitionen. Ihre Geschichte nimmt einen mit, berührt, interessiert und macht die Stärke aus von «Black Cake».

Die Schwäche der Serie ist dagegen die Gegenwartsebene. Hier erfahren Coveys Kinder Byron und Benny nach dem Tod der Mutter, dass sie ihnen nicht nur ihren wahren Namen verschwiegen hat, sondern eine Reihe von weiteren Geheimnissen dazu.

Daneben aber haben die Kinder ihre eigenen Krämpfe, was die Story unnötig überlädt. Denn alles, was Byron und Benny erleben – Rassismus, Gewalt, Frauen- und Queerfeindlichkeit, erzählt schon Covey in ihrer Lebensgeschichte.

«Black Cake» wäre eine bessere Serie, hätte sie sich ausschliesslich auf Covey konzentriert. Ihre Geschichte, die in Jamaika beginnt, in England und Schottland weitergeht und in den USA endet, verfolgt man gespannt und interessiert.

Wie sie ihren Weg geht, der gepflastert ist mit Diskriminierung und Demütigung, überzeugt als Plot. Leider wird das zu kurz abgehandelt und zu viel Zeit der banalen Story der Kinder in der Gegenwart geopfert.

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The Gentlemen (Staffel 1) – Der schöne Graf und die coole Drogenhändlerin

The Gentlemen (Staffel 1) – Der schöne Graf und die coole Drogenhändlerin

7p8mr17. März 2024

⭐⭐⭐⭐ (Netflix)

Guy Ritchie ist nicht bekannt für feinsinnigen Humor oder dezente Inszenierung. Beim ihm spritzt das Blut in Zeitlupe. Da man weiss, worauf man sich bei ihm einlässt, ist das auch voll ok und unterhaltsam, sofern man es deftig mag.

Aber bei «The Gentlemen» beschlich mich ein leises Bedauern, dass Ritchie so wenig Fingerspitzengefühl besitzt. Denn er schöpft das Potenzial seiner Hauptfigur und der Prämisse seiner Geschichte nur zur Hälfte aus.

Er hätte den Clash zwischen der Welt des britischen Adels und der Unterwelt der Drogenbosse mit mehr Raffinesse und subtilerem Witz erzählen können. Das hätte immensen Spass versprochen.

Aber Ritchie setzt wie immer mehr auf Action und derben Humor. Die Geschichte vom Duke, der nicht nur den Adelstitel von seinem Vater erbt, sondern auch dessen Geschäftsvereinbarung mit einem Drogenboss, wird rasant und witzig erzählt.

Angereichert mit einem Arsenal an skurrilen Figuren, wie dem koksenden Bruder des Dukes oder einer Macheten schwingenden Autohändlerin, bieten «The Gentlemen» gute Unterhaltung, wenn auch eben mehr von der blutigen statt blumigen Sorte.

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Das Signal (Mini-Serie) – Wer ist da draussen? Hallo?

Das Signal (Mini-Serie) – Wer ist da draussen? Hallo?

7p8mr13. März 2024

⭐⭐⭐ (Netflix)

Irgendwo habe ich gelesen, die neue deutsche Netflix-Serie «Das Signal» sei eine Mischung aus «Dark», der allerersten deutschen Netflix-Serie von Baran bo Odar und Jantje Friese, und Christopher Nolans Sci-Fi-Mystery «Interstellar». Das trifft es stimmungsmässig nicht schlecht, ist aber eine Liga zu hoch gegriffen.

Wie in «Dark» und «Interstellar» geht es auch in «Das Signal» um ein grosses Mysterium – eben das titelgebende Signal. Das empfängt die deutsche Astronautin Paula auf der Raumstation ISS. Es ist eine Kinderstimme, die aus der Tiefe des Alls fragend «Hello» ruft. Versuchen Aliens mit der Menschheit Kontakt aufzunehmen?

Diese Frage rückt zuerst in den Hintergrund. Denn nach ihrer Rückkehr auf die Erde kommt Paula bei einem Flugzeugabsturz ums Leben. Zurück bleiben ihre Tochter Charlie und ihr Mann Sven.

Den beiden bleibt aber keine Zeit zu trauern. Sie werden in die Geschichte um das mysteriöse Signal verwickelt. Denn sie haben den Schlüssel für die Wahrheit bekommen in einer letzten Botschaft, die Paula ihnen übermittelt hat.

«Das Signal» ist durchaus gelungen. Teilweise berührend, manchmal spannend. Aber doch etwas zu verzettelt und es fehlt an Stringenz, um die etwas pathetische Botschaft am Schluss wirklich eindringlich herüberzubringen.

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Death and Other Details (Staffel 1) – Ein Detektiv wie Poirot, aber doch ganz anders

Death and Other Details (Staffel 1) – Ein Detektiv wie Poirot, aber doch ganz anders

7p8mr12. März 2024

⭐⭐⭐ (Diseny+)

Ein Schiff, illustre Passagier:innen, ein Mord und der weltbeste Detektiv an Bord. Klar: Kann sich nur um Agatha Christies «Death on the Nile» handeln mit ihrem Meisterdetektiv Hercule Poirot. Denkste.

Es ist ziemlich wagemutig, dass die beiden Showrunner von «Death and other Details» mit dem exakt gleichen Setting arbeiten. Denn sie mussten wissen, dass sie am Vorbild gemessen werden. Dabei schneidet «Death and Other Details» aber gar nicht so schlecht ab. Obwohl die Story ähnlich tönt, unterscheiden sich Figuren und Plot am Ende deutlich.

Meisterdetektiv Rufus Cotesworth , der eigentlich fast ein Hochstapler ist, wird auf einem Luxusdampfer mit seiner Vergangenheit konfrontiert: ein Mordfall, den er nicht lösen konnte und der ihn nie mehr losgelassen hat.

Genau sowenig wie Imogene Scott den Mord an ihrer Mutter vergessen kann, den sie als kleines Mädchen miterlebte. Jetzt bekommen sie die Gelegenheit, gemeinsam den Fall aufzuklären.

Die Story schlägt einige überraschende Haken. Das ist clever aufgebaut und die Enthüllungen der beiden Detektive Cotesworth und Imogene halten einen bei Laune. Trotzdem hätte die Serie profitiert, wenn sie statt zehn nur acht oder sechs Episoden lang gewesen wäre.

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Oxen (Staffel 1) – Dieser Thriller lässt sich kaum Zeit für seine Figuren und die Story

Oxen (Staffel 1) – Dieser Thriller lässt sich kaum Zeit für seine Figuren und die Story

7p8mr9. März 2024

⭐⭐⭐ (ZDF)

Irgendwie hatte ich den hochdekorierten Soldaten Niels Oxen (Jacob Lohmann), der zum Einsiedler wird, anders in Erinnerung aus den Büchern. Rauer, unangepasster, traumatisierter. Auch die Geschichte selbst war spannender und bedrohlicher in der Vorlage von Jens Henrik Jensen.

Mir scheint, die dänisch-deutsche Koproduktion hat sich zu wenig Mühe gegeben in der Umsetzung, obwohl mit Mai Brøstrom und Peter Thorsboe ein renommiertes Autorenduo («The Team», «Modus») dahintersteckt. Die Figuren wirken zu eindimensional und stereotyp. Die Bedrohung der dänischen Demokratie durch einen Geheimbund wirkt aufgesetzt und wenig überzeugend.

Im Fokus steht der ehemalige Elitesoldat Nils Oxen. Er wurde unehrenhaft aus der Armee entlassen, nachdem er Gerechtigkeit für einen gefallenen Kameraden wollte.

Doch bald wird er in eine noch komplexere Geschichte verwickelt. Es geht um einen Geheimbund, der nichts Geringeres als den Umsturz der Demokratie will. Deshalb interessiert sich auch der dänische Geheimdienst für Oxen.

Leider hetzt einen die Serie durch diese verwickelte Geschichte und gibt seinen Figuren kaum Raum, um sich angemessen in Szene zu setzen.

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Criminal Record (Staffel 1) – Good cop vs. bad cop, aber subtiler

Criminal Record (Staffel 1) – Good cop vs. bad cop, aber subtiler

7p8mr8. März 2024

⭐⭐⭐⭐ (Apple TV+)

Man meint, die Geschichte habe man schon oft gesehen: Ein alter Hase, der mit seinen männerbündlerischen Polizeikollegen einen Mordfall möglichst schnell vom Tisch wischen will und deshalb den erstbesten Verdächtigen mit unlauteren Methoden zum Geständnis und ins Gefängnis bringt.

Auf der anderen Seite, Jahre später, eine junge Polizistin, die ihm auf die Schliche kommt, aber gegen eine Mauer anrennt. Denn der alte Hase wird vom System und von seinen Kollegen beschützt. Ganz so simpel ist die Story aber nicht, die «Criminal Record» erzählt, und das macht sie beachtenswert.

DS June Lenker wird auf einen Fall aufmerksam, für den möglicherweise ein Unschuldiger verurteilt wurde. Hinter Gitter brachte den Mann damals DCI Daniel Hegarty. Der ist wenig erfreut, als Lenker den Fall neu aufrollen will. Offenbar lief damals nicht alles ganz sauber.

Hegarty hat trotzdem unzweifelhaft Dreck am Stecken. Aber auch Lenker ist nicht nur die heldenhafte Kämpferin gegen ein mögliches Fehlurteil.

Cush Jumbo und Peter Capaldi sind zwei hervorragende Widersacher. Es macht riesig Spass, ihnen zuzuschauen, wie sie gegeneinander arbeiten. «Criminal Record» gibt ihnen zudem ein Umfeld, das die Story noch weiter anreichert und spannend macht. Die Serie ist grosses britisches Kino.

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Mr. & Mrs. Smith (Staffel 1) – Paartherapie in mörderischem Arbeitsumfeld

Mr. & Mrs. Smith (Staffel 1) – Paartherapie in mörderischem Arbeitsumfeld

7p8mr6. März 2024

⭐⭐ (Prime Video)

Ich hätte ja drei Sterne gegeben für diese Krimiserie, wenn sie nicht mit einem unsäglichen Cliffhanger enden würde. Es ist eines dieser Enden, das nach einer zweiten Staffel schreit, weil es mitten im Finale aufhört.

Hätte die Serie mehr Vertrauen in ihre Geschichte und die Figuren, hätte sie das nicht nötig. So scheinen die Macher:innen aber selber unsicher, wie fesselnd die Story von «Mr. & Mrs. Smith» ist. Aus meiner Sicht ist die Antwort klar: weit entfernt von fesselnd, dafür langfädig und repetitiv.

Dabei ist die Ausgangslage interessant: John Smith und Jane Smith heissen erstens nicht wirklich so und sind zweitens auch kein richtiges Ehepaar. Ihre Ehe ist nur Tarnung, denn die beiden arbeiten als Auftragskiller für eine Firma.

Noch mehr als der Film mit Brad Pitt und Angelina Jolie von 2005 fokussiert die Serie auf die Beziehungsprobleme, die sich zwischen John und Jane entwickeln.

Doch was witzig sein sollte und könnte, ergiesst sich in endlose Dialoge und Therapiesessionen, die nur Langeweile verbreiten. Da helfen auch die vielen Stargäste, u.a. John Turturro und Ron Perlman, nicht.

Man muss Donald Glover als Showcreator zugutehalten, dass er nicht nur eine überlange Version des Films produziert hat. Aber die Serie hat zu wenig Witz und Action, als dass sie einen packen würde.

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True Detective (Staffel 4) – Wenn Geister durch die Polarnacht spuken

True Detective (Staffel 4) – Wenn Geister durch die Polarnacht spuken

7p8mr2. März 2024

⭐⭐⭐⭐ (Sky Show)

«True Detective: Night Country» hat viele Stärken. Allen voran die beiden Hauptdarstellerinnen. Jodie Foster spielt so stark wie einst als Clarice Starling in «Silence of the Lambs». Kali Reis, bislang vor allem als Profiboxerin unterwegs, bietet Foster als Gegenspielerin in ihrer ersten grossen Rolle durchaus die Stirn.

Dann ist da die Kälte und die Dunkelheit, die die ganze Geschichte hindurch die Atmosphäre prägen. Sie sind mehr als gefällige Begleiterscheinungen der Location und dienen als Metaphern für emotionale Kälte und düstere Geheimnisse, die die Protagonist:innen begleiten.

Aber gerade diese mystische Komponente, die mit der indigenen Kultur in Alaska verknüpft ist, kommt der gesellschaftskritischen Thematik in die Quere oder schwächt sie zumindest etwas ab.

Rassismus, Unterdrückung und Frauenverachtung liessen sich auch eindrücklich aufzeigen, ohne dass unheimliche Stimmen aus der Vergangenheit rufen. Aber das ist nur ein kleiner Makel dieser Serie.

Die Geschichte um einen skurrilen Leichenfund in der dunklen Polarnacht fasziniert über die gesamte Staffel. «True Detective: Night Country» knüpft sehr gelungen an die geniale erste Staffel dieser Reihe an und macht die etwas schwächeren Folgestaffeln vergessen.

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