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Kategorie: Thriller

Monsieur Spade (Mini-Serie) – Clive Owen auf den Spuren von Humphrey Bogart

Monsieur Spade (Mini-Serie) – Clive Owen auf den Spuren von Humphrey Bogart

7p8mr6. Juli 2024

⭐⭐⭐⭐ (Canal+)

Üblicherweise verzeihe ich einer Serie nicht, wenn die Story – hier vor allem der Kriminalfall – nicht sauber erzählt und aufgelöst wird. «Monsieur Spade» verzeihe ich das.

Das liegt an der Atmosphäre, die die Serie erzeugt. Es beginnt mit dem Soundtrack, der mit seinen Trompetenklängen unweigerlich Schwarzweissbilder im Kopf hervorruft von Schlapphüten, Trenchcoats und von verregneten Strassen in einer Grossstadt.

Es geht weiter mit einer traurigen und doch schönen Liebesgeschichte, mit einem malerischen Städtchen in Frankreich und dessen Bewohner:innen, die mit den Folgen des Algerienkriegs konfrontiert werden und der Schmach für Frankreich.

In diesem Umfeld wird der ehemalige Privatdetektiv Sam Spade in einen undurchsichtigen Fall hineingezogen, bei dem es um ermordete Nonnen, Geheimdienste und einen Jungen geht mit aussergewöhnlichen Fähigkeiten.

Die Auflösung dieser Rätsel ist ziemlich abstrus und der Schwachpunkt der Serie. Aber dafür entschädigen die vielen anderen Geschichten, die sich rundherum abspielen und eigentlich viel interessanter sind.

Clive Owen schlägt sich zudem sehr gut als Sam Spade, der eigentlich in Rente ist. Könnte gut sein, dass er nicht zum letzten Mal in dieser Rolle zu sehen war.

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Dark Matter (Mini-Serie) – Welcher Jason bin ich? Und wenn ja, wie viele?

Dark Matter (Mini-Serie) – Welcher Jason bin ich? Und wenn ja, wie viele?

7p8mr4. Juli 2024

⭐⭐⭐⭐ (Apple TV+)

Wie wäre mein Leben verlaufen, wenn ich mich damals anders entschieden hätte? Wenn es doch nur eine Maschine gäbe, die mir dieses andere Leben zeigen könnte. Das habe ich mir schon oft gewünscht. Bis jetzt.

«Dark Matter» hat mir diese Fantasie gehörig vergällt. Jason Dessen hat so eine Maschine erfunden. Es ist ein Kubus, der einem die Türen ins Multiversum öffnet. Jason benutzt diesen Kubus, um in eine Welt zu reisen, in der er einen anderen Lebensweg beschritten hat.

Statt genialer Forscher ist er in diesem Leben ein bescheidener Physiklehrer. Dafür hat er die Liebe seines Lebens geheiratet und mit ihr eine Familie. Allerdings muss Jason den Jason aus dieser Welt loswerden. Er schickt ihn deshalb in seine ursprüngliche Welt zurück.

Doch wie Jason feststellen muss, ist es gar nicht so einfach, ins Leben seines anderen Ichs zu schlüpfen. Für den anderen Jason beginnt dagegen eine Odyssee. Nachdem er langsam begriffen hat, was passiert ist, versucht er verzweifelt in seine Welt zurückzukommen.

«Dark Matter» spielt geschickt mit den Möglichkeiten eines Multiversums. Das hält einen bei Laune. Aber es dauert doch zu lange, bis es zu dem Moment kommt, der unweigerlich kommen muss: dem Showdown zwischen den beiden Jasons. Diese letzte Episode entschädigt auch etwas für die Überlängen der Geschichte davor.

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The Sympathizer (Mini-Serie) – Der Vietnamkrieg einmal anders erzählt

The Sympathizer (Mini-Serie) – Der Vietnamkrieg einmal anders erzählt

7p8mr22. Juni 2024

⭐⭐⭐⭐ (Sky Show)

Den Vietnamkrieg hat Hollywood in fast allen möglichen Facetten aufgearbeitet: als tiefenpsychologisches Drama («Apocalypse Now»), als Heldensaga («The Green Berets»), als Komödie («Good Morning, Vietnam») oder auch als Musical («Hair»).

Allen diesen Filmen ist gemein, dass sie die US-amerikanische Optik einnehmen. Die Menschen, in deren Land der Krieg tobte, sind bestenfalls Nebenfiguren, in der Regel nur Dekoration.

«The Sympathizer» ändert das. Im Zentrum steht der Captain als namenloser Protagonist. Er wird als südvietnamesischer Geheimdienstoffizier am Ende des Krieges aus Saigon ausgeflogen, um in den USA den Widerstand zu organisieren. Der Captain ist aber ein Spion des Vietcongs.

Die Geschichte des Captains wird als Rückblenden erzählt aus seiner Gefangenschaft in einem Umerziehungslager der Vietcong. Dort landet er nach seiner Rückkehr in seine Heimat, weil ihm die kommunistische Führung nicht mehr traut, nachdem er jahrelang in Feindesland gelebt hat.

Das tönt nach intensivem psychologischem Drama, doch «The Sympathizer» erzählt diese Geschichte sehr leichtfüssig und mit viel Satire. Zu bemängeln ist nur, dass die vielen Zeitsprünge die Geschichte sperrig machen und dass sie etwas Überlänge aufweist.

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The Veil (Mini-Serie) – Ein bisschen wie «Homeland», nur schlechter

The Veil (Mini-Serie) – Ein bisschen wie «Homeland», nur schlechter

7p8mr21. Juni 2024

⭐⭐⭐ (Disney+)

Es tönt vielversprechend, wenn Steven Knight, der für das Gangsterdrama «Peaky Blinders» verantwortlich zeichnete, mit einem Spionagethriller aufwartet. Da zudem die Hauptrolle mit Elisabeth Moss («Mad Men», «The Handmaid’s Tale») besetzt ist, keimt die leise Hoffnung auf, «The Veil» könnte die Nachfolge der Thrillerserie «Homeland» antreten, , die in den terrortraumatisierten USA nach dem 11. September 2001 spielte.

Claire Danes als CIA-Agentin Carrie Mathison war eine fantastische Hauptfigur. Cool und absolut unberechenbar. Die MI6-Agentin Imogen Salter (Moss) steht Carrie in Sachen Coolness und Selbstbewusstsein kaum nach. Und doch fasziniert sie nicht annähernd so sehr wie Carrie.

Das liegt weniger an Elisabeth Moss, die ihr Bestes gibt, sondern an einer uninspirierten Story und dem restlichen Personal, das reichlich eindimensional konzipiert ist. Mit einer Ausnahme: Adilah El Iderissi, Imogens Zielperson und Gegenspielerin.

Die Beziehung, die sich zwischen diesen beiden Frauen entwickelt, ist interessant. Das reicht aber nicht, um aus der Serie einen überzeugenden Thriller zu machen.

Der Fokus der Story liegt zu wenig auf den Spannungselementen, dafür zu sehr auf persönlichen Hintergrundgeschichten, die letztlich nett, aber nicht wahnsinnig mitreissend sind.

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Eric (Mini-Serie) – Hier lernt man Cumberbatch abgrundtief zu hassen

Eric (Mini-Serie) – Hier lernt man Cumberbatch abgrundtief zu hassen

7p8mr15. Juni 2024

⭐⭐⭐⭐ (Netflix)

Was ist dieser Vincent für eine gewaltige Nervensäge. Säuft wie ein Loch, beleidigt grundlos jeden und jede um ihn herum, streitet sich dauernd mit seiner Frau und hält sich für ein kreatives Genie. Was andere denken oder fühlen, kümmert ihn einen Dreck. Das gilt auch für seinen Sohn Edgar.

Dass ihm doch etwas an seinem Sohn liegt, merkt man erst, als Edgar auf Weg zur Schule spurlos verschwindet. Vincent stürzt sich in eine verzweifelte Suche nach Edgar.

Aber «Eric» ist mehr als ein Entführungskrimi und Vater-Sohn-Drama. Die Serie packt einen ganzen Strauss von Themen in ihre Geschichte, die in New York in den 80er-Jahren spielt: Homophobie, Rassismus, Korruption, Spekulation, Obdachlosigkeit.

Lange bewegt sich die Serie im düsteren Sumpf der Grossstadt, bis gegen Ende plötzlich eitel Sonnenschein aufzieht. Darüber kann man sich aufregen, weil es ein oberbanales Happy End ist. Oder man erfreut sich daran, dass völlig altmodisch das Gute gewinnt und das Böse bestraft wird.

Ich tendiere zu Letzterem. Auch weil der Cast einfach zu gut ist und «Eric» allein deshalb sehenswert macht. Cumberbatch steht zwar oft im Fokus und spielt grossartig. Aber Gaby Hoffmann als seine Frau und McKinley Belcher als zweifach diskriminierter Cop stehen in nichts nach und tragen ihren Teil dazu bei, dass die Serie trotz ein paar Schwächen überzeugt.

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Fargo (Staffel 5) – Die Tigerin, der Sheriff und der Sündenfresser

Fargo (Staffel 5) – Die Tigerin, der Sheriff und der Sündenfresser

7p8mr30. Mai 2024

⭐⭐⭐⭐⭐ (Canal+/Prime Video)

Wie «True Detective» ist auch «Fargo» ein sicherer Wert für hochstehende TV-Unterhaltung. Bei beiden Anthologieserien stellt sich jeweils nur die Frage, ob die neue Staffel gut oder grossartig ist.

Die fünfte Staffel von «Fargo» verdient sich das Prädikat «grossartig». Sie führt uns nach Minnesota ins Jahr 2019, wo Dorothy, genannt Dot, mit ihrem Mann Wayne und ihrer knapp zehnjährigen Tochter Scotty lebt.

Dot führt ein stinknormales Leben als Mutter und Hausfrau, bis sie wegen eines Zwischenfalls an der Schule auf dem Revier landet und ihre Fingerabdrücke in der Polizeidatenbank. Jetzt wird sie von ihrer Vergangenheit eingeholt.

Vor über zehn Jahren ist Dot vor ihrem gewalttätigen Ehemann geflohen. Dieser Roy Tillman ist nicht irgendwer, sondern ein mächtiger Sheriff in North Dakota. Als seine Ex-Frau in der Datenbank auftaucht, schickt er zwei Schergen los, die sie zurückholen sollen.

Juno Temple und Jon Hamm spielen diese Hauptfiguren grandios. Ein weiteres Highlight setzt Jennifer Jason Leigh als Dots reiche und arrogante Schwiegermutter.

«Fargo» überzeugt in der fünften Staffel mit einer düsteren Erzählung über häusliche Gewalt und Femizid, die aber wie in den besten Staffeln der Serie mit komischen, skurrilen und fantastischen Elementen erzählt wird. Dieser Mix besticht von der ersten bis zur letzten Minute.

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Reina Roja (Staffel 1) – Zwei Aussenseiter jagen (ihre eigenen) Dämonen

Reina Roja (Staffel 1) – Zwei Aussenseiter jagen (ihre eigenen) Dämonen

7p8mr27. Mai 2024

⭐⭐⭐ (Prime Video)

Genie und Wahnsinn liegen nahe beieinander. So auch bei Antonia Scott. Sie ist mit einem IQ von 242 der klügste Mensch der Welt. Sie leidet aber unter Schüben von Wahnvorstellungen, in denen Affen sie angreifen, und ist im Umgang mit Menschen überfordert.

Antonia ist die rote Königin, die Geheimwaffe einer Geheimorganisation im Kampf gegen Verbrechen. Allerdings hat sie abgedankt. Der Polizist Jon Gutiérrez soll sie überzeugen, bei den Ermittlungen in einem besonders brutalen Mordfall und einer Entführung mitzuhelfen.

Jon gelingt das tatsächlich. Denn wie Antonia ist er ein Aussenseiter. Ein schwuler Baske im Machomilieu der Madrider Polizei. Trotzdem verstehen sich Jon und Antonia zu Beginn nicht gerade blendend.

Je länger die Jagd nach den Mördern und Entführern dauert, die sich als psychopathisches Vater-Tochter-Duo herausstellen, desto enger wird die Verbindung zwischen Antonia und Jon.

«Reina Roja» arbeitet mit bekannten und wenig überraschenden Elementen, die sich zu einem abwechslungsreichen Thriller zusammenfügen. Mit Jons Mutter Maritxu bekommt die Geschichte noch einen amüsanten Tupfer.

Die Serie ragt nicht besonders hervor unter den vielen Thrillern im Angebot, fällt aber auch nicht ab. Wer sich mit Antonia und Jon angefreundet hat, kann sich auf eine zweite Staffel freuen, die Prime Video bereits bestätigt hat.

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Bodkin (Staffel 1) – Ein Cold Case auf der grünen Insel

Bodkin (Staffel 1) – Ein Cold Case auf der grünen Insel

7p8mr21. Mai 2024

⭐⭐⭐ (Netflix)

Ein Fun Fact zu «Bodkin» vorweg: Die Serie wurde von der Firma «Higher Ground» mitproduziert. Sagt euch nichts? Die Firmengründer kennt ihr sicher: Michelle und Barack Obama. Der Ex-US-Präsident und die ehemalige First Lady haben bereits über ein Dutzend Filme und Serien für Netflix produziert.

Üblicherweise spielen «Obama»-Produktionen in den USA, oft in der Lebenswelt der Schwarzen Bevölkerung. «Bodkin» spielt in Irland. Was wohl die Obamas daran gereizt hat?

Vielleicht finden sie Irland einfach schön, wie Gilbert, ein Podcaster, der aus den USA nach Bodkin reist. Viel Ahnung hat er nicht von der grünen Insel. Deshalb bekommt er Emmy und Dove zur Seite gestellt. Beide arbeiten beim «Guardian». Die drei suchen im kleinen irischen Städtchen nach Antworten auf die Frage, weshalb vor über 20 Jahren drei Menschen nach einem Volksfest verschwunden sind.

Wie üblich bei Geheimnissen aus der Vergangenheit hat beinahe jede und jeder in Bodkin etwas zu verbergen. Dem kommen die drei mit der Zeit auf die Spur.

«Bodkin» leidet darunter, dass die Serie nicht genau weiss, was sie eigentlich sein will. Ein Drama über richtige und falsche Entscheidungen im Leben? Ein Krimi über einen tragischen Cold Case? Oder eine Komödie, in der die Lebenswelten von Städtern und Landbewohnerinnen aufeinander prallen. Trotz diesem Mangel ist die Serie alles in allem unterhaltsam.

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Based on a True Story (Staffel 1) – Genialer Deal mit einem Serienmörder

Based on a True Story (Staffel 1) – Genialer Deal mit einem Serienmörder

7p8mr9. Mai 2024

⭐⭐⭐ (Sky Show)

Die Prämisse ist originell und bietet Potenzial für eine gute Komödie und ätzende Seitenhiebe auf eine mediale Öffentlichkeit, die nicht nur in den USA besessen ist von True-Crime-Geschichten und Massenmördern.

Aber «Based on a True Story» verschenkt viele von diesem Potenzial, weil die Serie über sechs Episoden herumlaviert. Erst gegen Ende nimmt die Geschichte Fahrt auf, wenn das Pärchen Ava und Nathan mit den blutigen Konsequenzen konfrontiert wird, die ihr Deal mit einem Serienmörder zur Folge hat.

Den Killer lernen sie kennen, als ihre Ehe vor sich hindümpelt, Ava schwanger ist, es beruflich bergab geht und Geldsorgen das Paar plagen. Matt ist der Klempner, der ihre kaputte Toilette flickt. Aber sein wahres Handwerk ist Mord.

Als Ava herausfindet, dass Matt der berüchtigte West Side Ripper ist, hat sie als grosser True-Crime-Fan die geniale Idee, einen Podcast mit dem Killer zu machen. Denn mit einem echten Serienmörder vor dem Mikro lässt sich sicher viel Kohle machen.

Weil «Based on a True Story» zu oft in Nebensächlichkeiten abdriftet, reicht eine Staffel nicht und sie endet mit einem Cliffhanger. Ob Ava und Nathan einigermassen unbeschadet aus dem Schlamassel rauskommen, erfahren wir also frühestens in der zweiten Staffel. Wenn die das Tempo und den Humor der jetzigen Schlussepisoden beibehält, könnte es sich lohnen, weiterzuschauen.

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Ripley (Mini-Serie) – Magische Momente in hartem Schwarzweiss

Ripley (Mini-Serie) – Magische Momente in hartem Schwarzweiss

7p8mr19. April 2024

⭐⭐⭐⭐⭐ (Netflix)

«Ripley» ist eigentlich eine Zumutung. Über siebeneinhalb Stunden erstreckt sich die Geschichte über einen Hochstapler und Mörder. Dabei liesse sich das gut in zwei Stunden erzählen, wie der Film «The Talented Mr. Ripley» (1999) beweist. Dazu ist die Serie erst noch in hartem Schwarzweiss gedreht, was die Netzhaut strapaziert.

Aber genau, weil sich «Ripley» so viel Zeit nimmt für seine Geschichte und sie in einer fantastischen Optik erzählt, ist die Serie eine Wucht. Man muss zwar die Aufmerksamkeitsspanne neu kalibrieren, wird dafür aber reichlich belohnt.

Das beginnt bei Andrew Scott, der diesen Ripley mit maximaler Gefühlslosigkeit und minimaler Mimik spielt. Ihm schaut man gebannt jede Minute zu, wie er vom kleinen Gauner zum Mörder wird, der in die Identität eines reichen Amerikaners schlüpft und über Monate ein Versteckspiel treibt mit Freund:innen seines Opfers und der Polizei.

Autor und Regisseur Steven Zaillian erzählt diese Geschichte gemächlich und mit deiner Detailversessenheit, die manchmal fast masslos wirkt. Dazu kommen die gewaltigen Aufnahmen, die Kameramann Robert Elswit in der Tradition des Film noir mit Licht- und Schattenspielen auf den Bildschirm zaubert. Deshalb ist «Ripley» keine Zumutung, sondern purer Genuss.

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