⭐⭐⭐⭐ (Disney+/BBC)
Ncuti Gatwa als 15. Doctor und Millie Gibson als seine Begleiterin Ruby hatten eine vielversprechende Premiere im Weihnachtsspecial «The Church on Ruby Road». Gatwa brachte seine Spritzigkeit und seinen Charme ein, wie wir das von ihm aus «Sex Education» kennen. Und zwischen den beiden funkte es, wenn auch nicht romantisch.
Dass der Auftakt zur neuen Staffel völlig enttäuscht, liegt nicht an Ruby oder dem Doctor. Die erste Episode «Space Babies» erzählt nicht nur eine Geschichte mit Kleinkindern, sondern eine absolut kindische Geschichte.
Zum Glück geht es aber rasch aufwärts in den nächsten Episoden. Wir begegnen den Beatles, die völlig unmusikalisch sind, erleben eine Gesellschaft, in der man wortwörtlich in einer Bubble lebt und machen einen Ausflug in die Welt von «Bridgerton».
Es gab einige Bedenken, als der Unterhaltungsriese Disney mit der BBC einen Deal machte und seither bei «Doctor Who» mitmischt. Spürbar war das in der ersten Staffel nur, weil der Doctor in Wikipedia-Dialogen für Neulinge erklärte, was ein Time Lord ist und wie die TARDIS funktioniert.
Der neue Doctor hat seine Feuertaufe alles in allem gut bestanden. Ein grosses Drama zum Schluss der Staffel lässt uns rätseln, wie es weitergeht. Anreiz genug, um an den Abenteuern des 15. Doctors dranzubleiben.
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