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Monat: Juni 2024

Tokyo Vice (Staffel 2) – Der Endkampf gegen die Yakuza

Tokyo Vice (Staffel 2) – Der Endkampf gegen die Yakuza

7p8mr29. Juni 2024

⭐⭐⭐⭐ (Sky Show)

Jake Adelsteins Geschichte war noch nicht zu Ende erzählt in der ersten Staffel von «Tokyo Vice». Der US-amerikanische Journalist, der bei einer Zeitung in Tokio die Machenschaften der Yakuza recherchiert, schuldete uns noch etwas. Und er liefert.

Jake hat ein kompromittierendes Videoband zugespielt bekommen, das seinen Erzfeind, den Yakuza-Boss Tozawa (Ayumi Tanida) ins Gefängnis bringen könnte. Doch das wäre zu einfach. Das Band wird zerstört. Jake und Katagiri, sein Freund bei der Polizei, müssen wieder von vorne anfangen.

Einen Neuanfang gibt es auch für Sato, der eigentlich ein guter Mensch ist, aber für die Yakuza arbeitet. Er überlebt nur knapp einen Messerangriff, steigt aber danach im Ansehen seines Klans auf. Und Samantha kann sich den Traum vom eigenen Nachtclub erfüllen. Dass der zur Hälfte der Yakuza gehört, wird aber zum Problem.

«Tokyo Vice» verquickt diese Geschichten – und noch ein paar weitere dazu – geschickt zu einem spannenden Krimi, bei dem am Schluss alles darauf hinausläuft, den unaufhaltsamen Aufstieg des machtgierigen Yakuza-Bosses Tozawa zu stoppen.

Man verzeiht der Serie dabei, dass sie die Hindernisse, die sie den Held:innen in den Weg stellt, in immer gigantischere Sphären hebt, die die Glaubwürdigkeit der Story arg strapazieren.

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Viktor bringt’s (Staffel 1) – Gut für einige herzliche Lacher – es dürften aber mehr sein

Viktor bringt’s (Staffel 1) – Gut für einige herzliche Lacher – es dürften aber mehr sein

7p8mr28. Juni 2024

⭐⭐⭐ (Prime Video)

«Wenn der Vater mit dem Sohne» scheint als Motiv für eine Serie ziemlich aus der Zeit gefallen. Wenn die Geschichte zudem noch im Handwerkermilieu angesiedelt ist, statt etwa in einem hippen Berliner Start-up, wundert man sich noch mehr, dass sich dafür Produzent:innen fanden. Aber vier Dinge gaben wohl den Ausschlag.

Erstens bis drittens: Moritz Bleibtreu. Seit Jahren kommt Bleibtreu immer gut an beim Publikum, und das meist zu Recht. Viertens: So altbacken wie es auf den ersten Blick scheinen mag, ist die Serie dann doch nicht. Dafür sorgt Viktors Sohn Mika mit seiner genderfluiden Erscheinung. Mika trägt Perlenkette und lackiert seine Fingernägel.

Viktor und Mika verbringen seit Neuestem viel Zeit miteinander. Mika, der bei der Mutter aufgewachsen ist, ist erst vor kurzem nach Berlin gezogen, wo er jetzt studiert. Nebenbei hilft er seinem Vater in seinem Einmann-Betrieb «Viktor bringt’s!». Er fährt den Lieferwagen, weil Viktor gerade der Führerschein entzogen worden ist. Bei ihren Touren treffen die beiden auf komplizierte Kund:innen und kommen sich wieder näher.

Man schaut den beiden und den vielen hochkarätigen Gästen amüsiert zu, wenn auch nur ein, zwei Episoden aufs Mal. Dann braucht’s eine Pause, weil es sonst zu eintönig wird. Für die am Schluss angedeutete zweite Staffel sollte das Autorenteam aber noch etwas mehr Witz in die Sache bringen.

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The Sympathizer (Mini-Serie) – Der Vietnamkrieg einmal anders erzählt

The Sympathizer (Mini-Serie) – Der Vietnamkrieg einmal anders erzählt

7p8mr22. Juni 2024

⭐⭐⭐⭐ (Sky Show)

Den Vietnamkrieg hat Hollywood in fast allen möglichen Facetten aufgearbeitet: als tiefenpsychologisches Drama («Apocalypse Now»), als Heldensaga («The Green Berets»), als Komödie («Good Morning, Vietnam») oder auch als Musical («Hair»).

Allen diesen Filmen ist gemein, dass sie die US-amerikanische Optik einnehmen. Die Menschen, in deren Land der Krieg tobte, sind bestenfalls Nebenfiguren, in der Regel nur Dekoration.

«The Sympathizer» ändert das. Im Zentrum steht der Captain als namenloser Protagonist. Er wird als südvietnamesischer Geheimdienstoffizier am Ende des Krieges aus Saigon ausgeflogen, um in den USA den Widerstand zu organisieren. Der Captain ist aber ein Spion des Vietcongs.

Die Geschichte des Captains wird als Rückblenden erzählt aus seiner Gefangenschaft in einem Umerziehungslager der Vietcong. Dort landet er nach seiner Rückkehr in seine Heimat, weil ihm die kommunistische Führung nicht mehr traut, nachdem er jahrelang in Feindesland gelebt hat.

Das tönt nach intensivem psychologischem Drama, doch «The Sympathizer» erzählt diese Geschichte sehr leichtfüssig und mit viel Satire. Zu bemängeln ist nur, dass die vielen Zeitsprünge die Geschichte sperrig machen und dass sie etwas Überlänge aufweist.

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The Veil (Mini-Serie) – Ein bisschen wie «Homeland», nur schlechter

The Veil (Mini-Serie) – Ein bisschen wie «Homeland», nur schlechter

7p8mr21. Juni 2024

⭐⭐⭐ (Disney+)

Es tönt vielversprechend, wenn Steven Knight, der für das Gangsterdrama «Peaky Blinders» verantwortlich zeichnete, mit einem Spionagethriller aufwartet. Da zudem die Hauptrolle mit Elisabeth Moss («Mad Men», «The Handmaid’s Tale») besetzt ist, keimt die leise Hoffnung auf, «The Veil» könnte die Nachfolge der Thrillerserie «Homeland» antreten, , die in den terrortraumatisierten USA nach dem 11. September 2001 spielte.

Claire Danes als CIA-Agentin Carrie Mathison war eine fantastische Hauptfigur. Cool und absolut unberechenbar. Die MI6-Agentin Imogen Salter (Moss) steht Carrie in Sachen Coolness und Selbstbewusstsein kaum nach. Und doch fasziniert sie nicht annähernd so sehr wie Carrie.

Das liegt weniger an Elisabeth Moss, die ihr Bestes gibt, sondern an einer uninspirierten Story und dem restlichen Personal, das reichlich eindimensional konzipiert ist. Mit einer Ausnahme: Adilah El Iderissi, Imogens Zielperson und Gegenspielerin.

Die Beziehung, die sich zwischen diesen beiden Frauen entwickelt, ist interessant. Das reicht aber nicht, um aus der Serie einen überzeugenden Thriller zu machen.

Der Fokus der Story liegt zu wenig auf den Spannungselementen, dafür zu sehr auf persönlichen Hintergrundgeschichten, die letztlich nett, aber nicht wahnsinnig mitreissend sind.

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Eric (Mini-Serie) – Hier lernt man Cumberbatch abgrundtief zu hassen

Eric (Mini-Serie) – Hier lernt man Cumberbatch abgrundtief zu hassen

7p8mr15. Juni 2024

⭐⭐⭐⭐ (Netflix)

Was ist dieser Vincent für eine gewaltige Nervensäge. Säuft wie ein Loch, beleidigt grundlos jeden und jede um ihn herum, streitet sich dauernd mit seiner Frau und hält sich für ein kreatives Genie. Was andere denken oder fühlen, kümmert ihn einen Dreck. Das gilt auch für seinen Sohn Edgar.

Dass ihm doch etwas an seinem Sohn liegt, merkt man erst, als Edgar auf Weg zur Schule spurlos verschwindet. Vincent stürzt sich in eine verzweifelte Suche nach Edgar.

Aber «Eric» ist mehr als ein Entführungskrimi und Vater-Sohn-Drama. Die Serie packt einen ganzen Strauss von Themen in ihre Geschichte, die in New York in den 80er-Jahren spielt: Homophobie, Rassismus, Korruption, Spekulation, Obdachlosigkeit.

Lange bewegt sich die Serie im düsteren Sumpf der Grossstadt, bis gegen Ende plötzlich eitel Sonnenschein aufzieht. Darüber kann man sich aufregen, weil es ein oberbanales Happy End ist. Oder man erfreut sich daran, dass völlig altmodisch das Gute gewinnt und das Böse bestraft wird.

Ich tendiere zu Letzterem. Auch weil der Cast einfach zu gut ist und «Eric» allein deshalb sehenswert macht. Cumberbatch steht zwar oft im Fokus und spielt grossartig. Aber Gaby Hoffmann als seine Frau und McKinley Belcher als zweifach diskriminierter Cop stehen in nichts nach und tragen ihren Teil dazu bei, dass die Serie trotz ein paar Schwächen überzeugt.

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Star Trek: Discovery (Staffel 5) – Captain Burnham auf Schnitzeljagd

Star Trek: Discovery (Staffel 5) – Captain Burnham auf Schnitzeljagd

7p8mr13. Juni 2024

⭐⭐⭐ (Paramount+)

Es ist ein versöhnlicher Abschied von Captain Michael Burnham, Saru, Book, Tilly, Stamets und all den anderen Mitgliedern der Discovery-Crew. Dieses letzte Abenteuer der Discovery vermag besser zu überzeugen als die misslungene vierte Staffel. Denn hier dominiert wieder das Abenteuer und nicht Befindlichkeiten und Sinnkrisen der Crew.

Zum Schluss geht es um nichts Geringeres, als das Geheimnis der Schöpfung zu lüften. Die Discovery wird auf eine Schnitzeljagd geschickt. Es gilt, fünf Puzzleteile zu finden, die den Weg weisen zur Technologie, mit der seltsame Wesen vor Milliarden Jahren das Universum erschufen.

Auf dieser Suche wird die Discovery-Besatzung mit den üblichen Schwierigkeiten konfrontiert: Wurmlöcher, Zeitfallen, Plasmastürme und anderes mehr. Zudem ist die Discovery nicht allein hinter dieser Supertech her. Auch die feindlichen Breen wollen sie in ihre Hände bekommen. Das muss Burnham verhindern, weil das dem Weltuntergang gleich käme. Man kann sich vorstellen, wie dieser Wettlauf ausgeht.

«Discovery» war das erste Star-Trek-Spin-Off im Streamingzeitalter. Zu Beginn wirklich hervorragend, flachte die Serie aber ab. Deshalb lässt man das Raumschiff und seine Besatzung nach dieser fünften und letzten Staffel ohne grosses Bedauern ziehen.

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Loot (Staffel 2) – Amüsant, aber nicht umwerfend komisch

Loot (Staffel 2) – Amüsant, aber nicht umwerfend komisch

7p8mr10. Juni 2024

⭐⭐⭐ (Apple TV+)

Was ein wenig erstaunt an der zweiten Staffel von «Loot»: Es passiert eigentlich dasselbe wie in der ersten Staffel und doch fühlt man sich gut unterhalten. Die Konstellation mit der superreichen Molly, ihrem exzentrischen Assistenten und den Angestellten ihrer Wohltätigkeitsorganisation funktioniert ein weiteres Mal.

Einen grossen Anteil daran hat Hauptdarstellerin Maya Rudolph. Sie spielt lustvoll die Milliardärin, die zwar ihr Vermögen für die Bedürftigen ausgibt, aber immer noch genug auf der Seite hat, um sich jeglichen Luxus zu leisten. Und das sieht man ausgiebig.

Einiges mehr als ihre philanthropische Arbeit. Die wird in Worten erwähnt, aber nie in Bildern gezeigt. Über sämtliche zehn Episoden hinweg bekommt man keine:n einzige:n Obdachlose:n zu Gesicht. «Loot» ist eben keine Satire, sondern eine Sitcom.

Etwas mehr Gewicht als in Staffel 1 bekommen die weiteren Figuren. Logischerweise, denn so amüsant Molly ist, würde sich alles allein um sie drehen, wäre doch bald mal der Ofen aus.

Deshalb verliebt sich Sofia, die Direktorin der Stiftung, in einen Saxofon spielenden Architekten. Assistent Nicholas betreibt Herkunftsbewältigung. Cousin Howard wird Wrestlingveranstalter und Buchhalter Arthur gerät in ein grosses Liebesdilemma.

Dabei gibt es viel zu grinsen, aber es fehlt einiges für eine wirklich überzeugende Komödie.

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