⭐⭐⭐⭐ (Sky Show)
Jake Adelsteins Geschichte war noch nicht zu Ende erzählt in der ersten Staffel von «Tokyo Vice». Der US-amerikanische Journalist, der bei einer Zeitung in Tokio die Machenschaften der Yakuza recherchiert, schuldete uns noch etwas. Und er liefert.
Jake hat ein kompromittierendes Videoband zugespielt bekommen, das seinen Erzfeind, den Yakuza-Boss Tozawa (Ayumi Tanida) ins Gefängnis bringen könnte. Doch das wäre zu einfach. Das Band wird zerstört. Jake und Katagiri, sein Freund bei der Polizei, müssen wieder von vorne anfangen.
Einen Neuanfang gibt es auch für Sato, der eigentlich ein guter Mensch ist, aber für die Yakuza arbeitet. Er überlebt nur knapp einen Messerangriff, steigt aber danach im Ansehen seines Klans auf. Und Samantha kann sich den Traum vom eigenen Nachtclub erfüllen. Dass der zur Hälfte der Yakuza gehört, wird aber zum Problem.
«Tokyo Vice» verquickt diese Geschichten – und noch ein paar weitere dazu – geschickt zu einem spannenden Krimi, bei dem am Schluss alles darauf hinausläuft, den unaufhaltsamen Aufstieg des machtgierigen Yakuza-Bosses Tozawa zu stoppen.
Man verzeiht der Serie dabei, dass sie die Hindernisse, die sie den Held:innen in den Weg stellt, in immer gigantischere Sphären hebt, die die Glaubwürdigkeit der Story arg strapazieren.
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