⭐⭐⭐ (Disney+)
Jamaika Ende der 1960er-Jahre. Hier wächst Covey auf. Eine junge Frau mit Träumen und Ambitionen. Ihre Geschichte nimmt einen mit, berührt, interessiert und macht die Stärke aus von «Black Cake».
Die Schwäche der Serie ist dagegen die Gegenwartsebene. Hier erfahren Coveys Kinder Byron und Benny nach dem Tod der Mutter, dass sie ihnen nicht nur ihren wahren Namen verschwiegen hat, sondern eine Reihe von weiteren Geheimnissen dazu.
Daneben aber haben die Kinder ihre eigenen Krämpfe, was die Story unnötig überlädt. Denn alles, was Byron und Benny erleben – Rassismus, Gewalt, Frauen- und Queerfeindlichkeit, erzählt schon Covey in ihrer Lebensgeschichte.
«Black Cake» wäre eine bessere Serie, hätte sie sich ausschliesslich auf Covey konzentriert. Ihre Geschichte, die in Jamaika beginnt, in England und Schottland weitergeht und in den USA endet, verfolgt man gespannt und interessiert.
Wie sie ihren Weg geht, der gepflastert ist mit Diskriminierung und Demütigung, überzeugt als Plot. Leider wird das zu kurz abgehandelt und zu viel Zeit der banalen Story der Kinder in der Gegenwart geopfert.
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