⭐⭐⭐⭐ (Prime Video)
Wenn
Penisse explodieren und Eltern vom Menstruationsblut ihrer Tochter durchbohrt werden, dann sind wir in der Welt von «The Boys». Die Serie über psychopathische Superheld:innen und ihre nicht minder manischen Gegenspieler hat sich einen Namen gemacht als satirische und nicht sonderlich subtile Show, wenn es um die Darstellung von Gewalt und männlichen Geschlechtsteilen geht.
«Gen V» ist ein Spinoff von «The Boys» und führt uns in die Welt der aufstrebenden Superheld:innen ein. Die werden an der Godolkin Universität ausgebildet. Eine der Studentinnen ist Marie. Eher eine Aussenseiterin.
Einerseits wegen ihrer Superkraft: Sie kann ihr Blut als Waffe einsetzen, was die PR-Strategen der Uni als nicht besonders attraktiv einstufen. Dazu kommt ihre Vergangenheit als Waise, nachdem sie eben versehentlich ihre Eltern getötet hat. Auch nicht ideal für den Lebenslauf einer Superheldin.
Doch das wird für Marie bald das geringere Problem sein. Sie entdeckt das düstere Geheimnis der Uni. In den Kellerräumen werden grausame Experimente an jungen Superheld:innen durchgeführt. Gemeinsam mit ihren Mitstreiter:innen geht sie dem nach.
«Gen V» ist nichts für Einsteiger:innen. Man sollte die Welt der Supes aus «The Boys» kennen und mit der schrägen Attitüde der Serie vertraut sein und sie auch mögen. Wem das gefällt, bekommt ein erfrischend anderes Superheld:innen-Universum vorgesetzt als bei Marvel.
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