⭐⭐⭐⭐⭐ (Apple TV+)
Gleich zu Beginn der vierten Staffel stockt einem zuerst der Atem und anschliessend bekommt man wässrige Augen. Die Mission unter dem Kommando von Ed Baldwin (Joel Kinnaman), einen Asteroiden in die Marsumlaufbahn zu ziehen, endet katastrophal. Zwei Crewmitglieder kommen ums Leben, einer von ihnen ist Grigory Kuznetsov (Lev Gorn), der Kommandant der ersten russischen Marsmission und Eds enger Freund.
Danach scheint die bislang geniale Space-Soap an Drive zu verlieren. Sie dümpelt etwas lange in den Lower Decks herum, wo die Servicecrew der mittlerweile massive gewachsenen Marsstation haust. Aber schnell wird klar, dass hier mit neuen Figuren ein für den Plot entscheidender Erzählstrang aufgebaut wird.
Der kulminiert in einem gloriosen Finale, das nervenaufreibend ist und in dem Blut und erneut Tränen fliessen. Dabei geht es um einen waghalsigen Plan, bei dem gleich ein ganzer Asteroid geklaut werden soll.
Auch der vierte Teil von «For All Mankind» ist hervorragend gelungen. Wieder verquickt die Serie einen spannenden Plot mit den bekannten Figuren, die sich vor immer neue Herausforderungen gestellt sehen in ihrem Leben.
Raumfahrt und Raketen spielen dabei eigentlich eine kleine Rolle. Es geht um Familie, Loyalität, Verrat und andere menschliche Probleme. Die Serie gehört zum Besten, was in Sachen Sci-Fi-Drama im Moment zu sehen ist.
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