⭐⭐⭐ (Netflix)
1860 in Sizilien – Garibaldis Rothemden erobern Sizilien und transportieren kistenweise Gold aus der Bank in Palermo ab. Der Schatz wird vergraben, der Ort auf einer Karte eingezeichnet.
Ein paar Jahre später: Ein ehemaliger Rothemd-Soldat zieht als Kopfgeldjäger auf der Insel umher. Aber eigentlich sucht Schiavone, genannt der Sperber, nach der Schatzkarte und dem Gold.
Die befindet sich im Besitz von Filomena, die auf der Flucht ist, weil sie gerade ihren Mann, einen reichen Widerling, ermordet hat.
Die beiden sind aber bei weitem nicht die einzigen, die den legendären Schatz suchen. Einige Rebellengruppen sind hinter dem Gold her und natürlich die Besatzer, die von einem skrupellosen Offizier angeführt werden.
Was an «Briganti» gefällt, ist die Inszenierung. Da schwingt viel Italowestern mit, wenn der Sperber mit Zigarrenstummel im Mund langsam seinen Kopf hebt und unter der Hutkrempe zwei strahlend blaue Augen in die Kamera blicken, die denen von Terence Hill in nichts nachstehen.
Aber leider verzettelt sich «Briganti» heillos in dieser Geschichte. Da wechseln ständig die Allianzen, jede:r hintergeht jede:n. Mit diesen wirren Sprüngen verschenkt die Serie viel Potenzial. Schade, denn sie wartet gleich mit drei spannenden Frauen auf, die nicht etwa nur die Bohnen am Lagerfeuer kochen, sondern die Männer nach ihren Pfeifen tanzen lassen.
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