⭐⭐ (Prime Video)
Ich hätte ja drei Sterne gegeben für diese Krimiserie, wenn sie nicht mit einem unsäglichen Cliffhanger enden würde. Es ist eines dieser Enden, das nach einer zweiten Staffel schreit, weil es mitten im Finale aufhört.
Hätte die Serie mehr Vertrauen in ihre Geschichte und die Figuren, hätte sie das nicht nötig. So scheinen die Macher:innen aber selber unsicher, wie fesselnd die Story von «Mr. & Mrs. Smith» ist. Aus meiner Sicht ist die Antwort klar: weit entfernt von fesselnd, dafür langfädig und repetitiv.
Dabei ist die Ausgangslage interessant: John Smith und Jane Smith heissen erstens nicht wirklich so und sind zweitens auch kein richtiges Ehepaar. Ihre Ehe ist nur Tarnung, denn die beiden arbeiten als Auftragskiller für eine Firma.
Noch mehr als der Film mit Brad Pitt und Angelina Jolie von 2005 fokussiert die Serie auf die Beziehungsprobleme, die sich zwischen John und Jane entwickeln.
Doch was witzig sein sollte und könnte, ergiesst sich in endlose Dialoge und Therapiesessionen, die nur Langeweile verbreiten. Da helfen auch die vielen Stargäste, u.a. John Turturro und Ron Perlman, nicht.
Man muss Donald Glover als Showcreator zugutehalten, dass er nicht nur eine überlange Version des Films produziert hat. Aber die Serie hat zu wenig Witz und Action, als dass sie einen packen würde.
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