⭐⭐⭐ (Sky Show)
Meine Bewunderung bei dieser Serie gilt dem Drehbuchautor. Bei all den Zeitsprüngen und -schlaufen den Überblick zu behalten, wer gerade mit wem in der wievielten Schlaufe agiert, ist eine reife Leistung.
Wobei: Ich hege leise Zweifel, ob das alles wirklich aufgeht, wenn man die Story etwa genauer unter die Lupe nehmen würde. Aber hey, wir haben es mit Zeitreisen zu tun, und die sind grundsätzlich paradox.
In der ersten Staffel hat George als Mitglied der Geheimorganisation «Lazarus Project» die Möglichkeiten der Organisation dazu missbraucht, den tödlichen Unfall seiner Freundin ungeschehen zu machen.
Weil er dafür mehrere Menschen umbringen musste und am Schluss sogar eine Atombombe zündete, wird er jetzt aus dem Projekt rausgeworfen. Aber er darf schon bald wieder mittun.
Denn Lazarus steht vor einem gewaltigen Problem. Eine andere Zeitmaschine hat eine Singularität erzeugt, die das ganze Universum zerstört. Deshalb muss Lazarus alle drei Wochen die Zeit zurücksetzen und den Ursprung der Katastrophe ungeschehen machen.
Wie die Lazarus-Mitarbeiter:innen in der Gegenwart und der Vergangenheit gegen den Weltuntergang kämpfen, ist meist unterhaltend, aber oft verwirrend.
Interessant ist eine Frage, die sich in der Serie stellt: Welche gesellschaftlichen Auswirkungen hätte es, wären Zeitreisen möglich. Würde diese Fähigkeit zum Wohl der Menschheit eingesetzt oder von den Mächtigen eigennützig missbraucht? Ein Blick in die Geschichte führt eher zur zweiten Antwort.
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