⭐⭐⭐ (Apple TV+)
Zwei Dinge gibt es zu entdecken in «Monarch: Legacy of Monsters»: Dass Wyatt Russell seinem Vater Kurt vor allem um die Kinnpartie herum sehr ähnelt. Und dass es eine Monster-Franchise rund um Godzilla und Co. gibt, die umfangsmässig Marvel, DC oder Star Wars in nichts nachsteht.
Zugegeben, die Godzilla-Franchise ist einfach an mir vorbeigegangen. Andere haben die Filmreihe in ihren verschiedensten Ausprägungen sicher intensiver verfolgt. «Monarch» gehört zur so genannten MonsterVerse-Reihe, die bislang drei Filme umfasst.
Was besonders auffällt bei der Serie: Monster machen sich ziemlich rar. Die Auftritte lassen sich an zwei Händen abzählen und summieren sich auf vielleicht 15 Minuten Bildschirmpräsenz. Das ist eine schlechte Nachricht für Fans von Titanenduellen à la Godzilla vs King Kong. Aber es ist kein Minuspunkt für die Serie.
«Monarch» erzählt eine andere Geschichte. Es ist eigentlich eine Familiengeschichte über Menschen, die in den Bannkreis der Titanen gezogen wurden. Dabei finden zwei Geschwister heraus, wie ihre Familie mit der Entdeckung und Erforschung der Titanen verquickt ist.
Diese Spurensuche in der ersten Staffel ist durchaus unterhaltsam. Allerdings ist die Story nicht so überzeugend, dass man eine zweite Staffel, die am Schluss angedeutet wird, unbedingt sehen möchte. Wenn die beiden Russells wieder mitmachen – dann allerdings schon.
Read More